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Eintrag 2264 - Titel: Intel: The Museum of Me - geschrieben von: Mirja Rozsnyai

Intel: The Museum of Me

Meine Facebookdaten stehen jetzt im Museum! Zumindest seit ich der Intel-Microsite “Museum of Me” Zugriff auf meine Profildaten gewährt habe. Intel produzierte mit der Datenkollektion eine tolle Ausstellung über mein Leben als Nutzerin des Sozialen Netzwerks Nr. 1. “Create and explore a visual archive of your social life”: Wer keine Angst vor der Datenkrake hat, kann ebenfalls sein ganz persönliches Social-Ego-Museum eröffnen. Nur geduldig muss man sein, denn es dauert zeitweise doch ein wenig (und manchmal streikt die OAuth, wenn zu viele schauen wollen), bis der Intel-Core i5-Prozessor alle Facebook-Daten endlich mal raufgeladen hat. Aber dann – eine Schau!

Wer sich hinterher wieder von der Datenkrake loseisen will, geht in die Privatsphäre-Einstellungen zum Stichwort “Anwendungen und Webseiten”. Dort kann die Erlaubnis für den Zugriff jederzeit widerrufen werden.

Digital-Marketing

1. Juni 2011
14:46
Digital-Marketing
Eintrag 2256 - Titel: Du weißt, wann es der Teufel ist … - geschrieben von: Jutta Steinhart

Du weißt, wann es der Teufel ist ...

Zum an die Decke gehen gut: Inspiriert vom Filmklassiker “Der Exorzist” haben Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg einen gruseligen Werbeclip für die Staubsauger von “Dirt Devil” produziert. Anschauen!

Klassik

31. Mai 2011
12:49
Klassik
Eintrag 2251 - Titel: Bau dir deinen Coupon - geschrieben von: Marco Popp
Bau dir deinen Coupon

Jose Cuervo Margarita

Microsites auf denen man sein Bild hochladen und damit die Inhalte personalisieren kann, kennt man und sind je nach Ansatz mehr oder weniger interessant umgesetzt.

Der US-Tequila-Hersteller Jose Cuervo geht einen Schritt weiter und lässt die Integration bereits im Werbemittel bzw. Banner zu. In diesem Fall geht es um das Produkte Jose Cuervo Margarita. Wer sich selbst outen will, dass er versagt wenn es um das Mixen eines guten Margaritas geht, kann sein Bild in den Banner hochladen. Als Dankeschön für sein Bekenntnis und quasi Ersatz fürs sleber Mixen erhält der User einen Coupon mit $3 Discount für seinen nächsten Kauf. Ein Coupon mit dem eigenen Bild drauf!

Der Rabatt ist in Deutschland leider nicht gültig, aber die Idee ist trotzdem spannend – auch wenn man hier hätte noch weiter denken können. Die User-Bilder könnten tatsächlich in den realen Bannern der Firma geschaltet und der eigene Banner auf Facebook stolz präsentiert werden.

Sehr gute Idee, intelligent umgesetzt.

Digital-Marketing

20. Mai 2011
12:50
Digital-Marketing
Eintrag 2247 - Titel: Bier-Party mit Facebook - geschrieben von: Marco Popp
Bier Party mit Facebook

YouTube Desperado

Präsent sein in den medialen Kanälen seiner Zielgruppe ist ein vorrangiges Ziel der Marketing-Leute – gerade bei Marken im FMCG-Bereich. Desperados macht das vor und punktet mit seinem YouTube-Special und einer charmanten Social-Integration.

Wer das Special öffnet, wird in die virtuelle Party- und Gute Laune-Welt von Desperados eingeladen – wenn man schon 18 ist, darf man auch eintreten. Dort trifft man dann auf eine feiernde Meute und kann über Facebook Connect Inhalte seiner Freunde individuell integrieren lassen.

Im nächsten Schritt kann man interaktiv den Bildschirm “zerstören” und sich den Zugang zur Desperapo-Welt endgültig sichern.

Fazit: schöne Umsetzung, coole Idee, intelligente Social-Integration – aber leider kommt der Social Part etwas zu kurz und hätte noch besser ausgebaut werden können. Auf jeden Fall ein Hingucker und guter Zugang zur Marke.

Digital-Marketing

20. Mai 2011
11:10
Digital-Marketing
Eintrag 2234 - Titel: Flashmob für die Tonne - geschrieben von: Marco Popp

Flashmobs sind mittlerweile ein gern gewähltes Handwerkszeug vieler Marketing-Leute um Aufmerksamkeit für ein neues Waschmittel, eine neue CD oder ein Auto zu generieren. Und damit verbunden eine hohe Reichweite für möglichst wenig Geld.

Natürlich gibt es auch schlaue Menschen, die diese Form der Werbung für ideelle Werte und Ideen nutzen – man denke nur an den wandernden Flashmob der Frau Merkel im Rahmen ihrer Wahl-Tour begleitete (Und alle so: Yeah!).

Aber dass man mit diesem Mittel auch Mitmenschen aufrütteln und für ein wichtiges Allgemeingut wie die Umwelt interessieren kann, zeigt das Beispiel aus Frankreich. Mit diesem Flashmob zeigen die Macher zum einen, was das Problem ist (Recycling von Plastik), zum anderen, warum dieses Problem existiert (Trägheit der Menschen). Quasi ein Storytelling im Flashmob.

Eine gelungene Idee mit amüsanter Ausführung, die auf den erhobenen Zeigefinger entspannt verzichten kann.

Digital-Marketing

17. Mai 2011
10:37
Digital-Marketing
Eintrag 2199 - Titel: Das neue Google: DuckDuckGo - geschrieben von: Marco Popp
Das neue Google: DuckDuckGo

Suchmaschine DuckDuckGo

Die Suche im Internet ist für die meisten User immer noch DER zentrale Ausgangspunkt wenn es um das Surfen geht. Branchenprimus Google hat dies seiner Zeit erkannt und ist auch heute noch in den meisten Ländern der Erde das Nonplusultra. Wettbewerber wie Ask, Yahoo, Bing usw. versuchen immer wieder aufzuholen, aber scheitern regelmäßig daran eine kritische Masse an Usern langfristig zu begeistern. Doch auch Google kann sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, da viele die Datensammelei des US-Konzerns skeptisch sehen und warnen. Aus diesem Grund gibt es unterschiedliche Versuche auf andere Ansätze sich zu konzentrieren. Wolfram Alpha zum Beispiel will sich als unabhängige Suchmaschine über einen verstärkt wissenschaftlichen Zugang etbalieren und wird als ein Vorreiter im Bereich semantische Suche gesehen.

Nun hat den Markt der Suchanbieter ein weiterer Vertreter betreten und findet gerade in der Entwickler- und Geek-Szene erste Anerkennung: DuckDuckGo. Diese Suche will vorallem durch sucherorientierten Aufbau und die Kombination der Ergebnisse aus verschiedenen anderen Suchmaschinen (Yahoo! “BOSS”, “embed.ly”, “WolframAlpha”, “EntireWeb”, “Bing” & “Blekko”) beim User Punkten. Außerdem legt DuckDuckGo Wert darauf, dass bei ihrer Lösung keine privaten Daten der User gespeichert werden. Laut eigenen Aussagen und einer öffentlich zugänglichen Statistik erreicht die Suche bereits 6 Mio. Suchanfragen pro Monat.

Die Suche ist auch für den deutschen Markt verfügbar (Einstellung unter Settings verändern).

Ob das reicht den großen Unternehmen das ein oder andere Prozent abzujagen, bleibt abzuwarten, aber einen Versuch ist es alle mal wert. In diesem Sinne: Lauf Ente, lauf!

Digital-Marketing

12. Mai 2011
7:39
Digital-Marketing
Eintrag 2189 - Titel: Chrome + Street View + Arcade Fire = Shortfilm - geschrieben von: Jutta Steinhart

Chrome + Street View + Arcade Fire = Shortfilm

Okay – diese Seite funktioniert am Besten, wenn man Google Chrome als Browser benutzt und für Google Streetview als “persönlichen Standort” einen Ort eingibt, für den bereits ordentlich Daten vorhanden sind. Zum Beispiel … New York oder München. Aber dann entfaltet sich eine Bilderflut auf dem Desktop, die mit Arcade Fires Song “The Wilderness Downtown”, Video-Schnipseln und standortbezogenem Input aus eben Streetview und Maps spielt. So entstehen interaktive Kurzfilme, die als gemeinsamen Nenner den markanten Soundtrack haben. Wer möchte, kann auch eigene Zeichnungen oder Nachrichten zur Datenflut hinzufügen oder als virtuellen Postkartengruß versenden. Im Herbst 2010 entwickelte Chris Milk diese sehr kreative Idee für Radical Media. Der Musik- und Werbefilm-Regisseur hat bereits erfolgreich Videos für U2, Kanye West oder Green Day produziert. Wir haben sie jetzt beim “Favorite Website Award” entdeckt, wo sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

Digital-Marketing

11. Mai 2011
18:03
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