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Eintrag 2264 - Titel: Intel: The Museum of Me - geschrieben von: Mirja Rozsnyai

Intel: The Museum of Me

Meine Facebookdaten stehen jetzt im Museum! Zumindest seit ich der Intel-Microsite “Museum of Me” Zugriff auf meine Profildaten gewährt habe. Intel produzierte mit der Datenkollektion eine tolle Ausstellung über mein Leben als Nutzerin des Sozialen Netzwerks Nr. 1. “Create and explore a visual archive of your social life”: Wer keine Angst vor der Datenkrake hat, kann ebenfalls sein ganz persönliches Social-Ego-Museum eröffnen. Nur geduldig muss man sein, denn es dauert zeitweise doch ein wenig (und manchmal streikt die OAuth, wenn zu viele schauen wollen), bis der Intel-Core i5-Prozessor alle Facebook-Daten endlich mal raufgeladen hat. Aber dann – eine Schau!

Wer sich hinterher wieder von der Datenkrake loseisen will, geht in die Privatsphäre-Einstellungen zum Stichwort “Anwendungen und Webseiten”. Dort kann die Erlaubnis für den Zugriff jederzeit widerrufen werden.

Digital-Marketing

1. Juni 2011
14:46
Digital-Marketing
Eintrag 2247 - Titel: Bier-Party mit Facebook - geschrieben von: Marco Popp
Bier Party mit Facebook

YouTube Desperado

Präsent sein in den medialen Kanälen seiner Zielgruppe ist ein vorrangiges Ziel der Marketing-Leute – gerade bei Marken im FMCG-Bereich. Desperados macht das vor und punktet mit seinem YouTube-Special und einer charmanten Social-Integration.

Wer das Special öffnet, wird in die virtuelle Party- und Gute Laune-Welt von Desperados eingeladen – wenn man schon 18 ist, darf man auch eintreten. Dort trifft man dann auf eine feiernde Meute und kann über Facebook Connect Inhalte seiner Freunde individuell integrieren lassen.

Im nächsten Schritt kann man interaktiv den Bildschirm “zerstören” und sich den Zugang zur Desperapo-Welt endgültig sichern.

Fazit: schöne Umsetzung, coole Idee, intelligente Social-Integration – aber leider kommt der Social Part etwas zu kurz und hätte noch besser ausgebaut werden können. Auf jeden Fall ein Hingucker und guter Zugang zur Marke.

Digital-Marketing

20. Mai 2011
11:10
Digital-Marketing
Eintrag 2143 - Titel: Gefallene Engel wollen eingesprüht werden - geschrieben von: Marco Popp

Gefallene Engel wollen eingesprüht werden
In den letzten Woche lief der Engel-Werbespot von AXE im TV rauf und runter – hier geht’s zum Director’s Cut, falls ihn jemand noch nicht kennt. Der Spot endet damit, dass der AXE Excite Kunde ein dumpfes Aufschlagen auf dem Dach seiner Wohnung hört.

An dieser Stelle setzt das Online-Special an. Über Banner und diverse andere Werbemittel führt uns AXE auf das besagt Dach, wo man vier Engel sehen kann. Dann bekommt die Story leider einen leichten Bruch. Als User kann man sich jetzt eine der Damen für ein privates Date aussuchen. Und wen die Engel nicht auf den ersten Blick verzaubern, der kann sich Zusatz-Infos in der Wohnung(?!) des jeweiligen Engels zu Gemüte führen. Sozusagen von der Model-WG in die Engel-WG. Zum Beispiel erfährt man, dass Sara auf Boxen und Vollkontakt steht. Will man einen anderen Engel besuchen scrollt man einfach rauf/runter in ein neues Stockwerk. Im “Keller” findet man dann Produkt-Hinweise.

Fazit: mit großem Aufwand umgesetzt und die Verlängerung von TV zu Online gelingt. Allerdings fehlt es der Story etwas an Konsistenz und Logik – aber darauf verzichtet der eine oder andere aus der Zielgruppe sicherlich gerne Gefallene Engel wollen eingesprüht werden Außerdem ist der Ansatz teilweise zu plump und lässt damit nicht das beste Licht auf die Marke fallen.

Digital-Marketing

12. April 2011
13:24
Digital-Marketing
Eintrag 2077 - Titel: Sex sells Klamotten - geschrieben von: Marco Popp

Sex sells Klamotten

Wer dachte, dass die Zeit des “Sex sells” vorbei ist, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Auf diversen Seiten wird man von einer hübschen jungen Dame per Skyscraper, Hockeysticks usw. aufgefordert sich die Fitness-Tips mal anzusehen. Dahinter steckt das dänische Bekleidungsunternehmen Bestseller mit seiner Herren-Mode von Jack & Jones.

Auf der aufwendig produzierten Microsite können Männer aus vier Bekleidungstypen wählen und erhalten dann “wertvolle” Fitnesstipps von einer spärlich bekleideten Dame. Und diese Tipps werden nicht einfach nur erzählt, sondern natürlich vorgeführt. Wie die Skigymnastik im BR Sex sells Klamotten

Wer davon nicht genug bekommen kann, hat zudem die Möglichkeit VIP im Fitness-Club von J&J zu werden. Zutrittscode gibts für alle, die z. B. Jack & Jones auf Facebook folgen. Oder probiert es einfach mit diesem Code JJ-1975-2011. Dort werden dann Männerträume war, in dem man z. B. die trampolinhüpfende Vorturnerin nass machen kann.

Inwiefern das die Abverkäufe von Jack&Jones-Klamotten steigert bleibt fraglich, aber einen gewissen viralen Effekt in der männlichen Zielgruppe ist der Kampagne nicht abzusprechen. Zumindest der Abverkauf der limitierten Kalender zum Preis von 9,95€ dürfte erfolgreich sein. Für die Marke schafft es auf jeden Fall Aufmerksamkeit und ein paar Fans auf Facebook sollten auch dabei rausspringen.

Digital-Marketing

23. März 2011
11:55
Digital-Marketing
Eintrag 2065 - Titel: OTTO-Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe - geschrieben von: Marco Popp

OTTO Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe

Seit Wochen grinst Yvonne Catterfeld in der neuen Out-Of-Home-Kampagne des Versandhändlers OTTO von diversen Plakaten. Selbst im Fernsehen stößt man auf den medialen Druck, der hier ausgeübt wird um auf den neuen Katalog sowie ein Produktportfolio für das jüngere Publikum hinzuweisen. OTTO will weg vom Katalog-Image hin zur hippen Online-Shopping-Plattform.

Dafür lässt es sich der Hamburger Konzern auch nicht nehmen den nicht günstigen Masthead (so heißt das Werbeformat) auf der YouTube-Startseite zu buchen und damit auf ein aktuelles Gewinnspiel hinzuweisen. Der Ablauf: Testimonial Fr. Catterfeld intepretiert durch Kopfwackeln, Hände wedeln und sonstige Bewegungen einen Song und die User sollen raten, welcher Song das ist. Da das fast unmöglich ist, gibt es täglich noch einen Tipp von OTTO was es sein könnte. Aber auch mit den Tipps ist es nicht wirklich einfach. Immerhin gibt Yvonne sofort Feedback zum eigenen Tipp mit einer kurzen Video-Response.

Zu gewinnen gibts diverse Produkte aus dem OTTO-Sortiment … was aber die User nicht davon abhält ihren steigenden Unmut über den Schwierigkeitsgrad der Aktion via Posts freien Lauf zu lassen. Willkommen im Web 2.0, OTTO! Die Reaktionen des Konzerns sind noch nicht ganz durchdacht, aber man lernt ja gerne dazu OTTO Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe

Die visuelle Umsetzung ist gelungen (passende Aufhübschung des YouTube-Channels), der konzeptionelle Ansatz ausbaufähig (Gewinnspiel-Mechanik), an die gängigen Social Media Elemente wurde gedacht (Twitter, Facebook), aber der Langzeit-Effekt für OTTO bleibt also abzuwarten (Rankings des Kanals, Sales durch YouTube).

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9. Februar 2011
13:28
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Media
Eintrag 2052 - Titel: Zocken und dabei die Welt retten - geschrieben von: Marco Popp

Zocken und dabei die Welt retten

Da erinnert man sich gerne an die teilweise recht inhaltsleeren Diskussionen über Killerspiele und ihre Wirkung auf die Jugend. Oder die schimpfenden Eltern, die den Sproß weg vom PC hinaus ins Grün befördern wollen. Doch dass man den Spieltrieb der Menschen auch sehr sinnvoll nutzen kann, beweist Phylo. Das Forschungs-Spiel unterstützt die Wissenschaft bei der Entschlüsselung von DNS-Strukturen. Diese Entschlüsselung wird benötigt um die Heilung unterschiedlichster Krankheiten (Krebs, Immunschwächen, Nervenkrankheiten usw.) voranzutreiben.

Da Menschen anscheinend besser mit dem Auge sind, als die künstliche Intelligenz des Computers, setzen die Wissenschaftler auf ein Kombinatorik-Spiel, das an Tetris erinnert. Aber alles sehr zeitgemäß mit Highscores, Registrierung, gutem Tutorial uvm.

Eine gelungene Idee mit zeitgemäßer Umsetzung.

Wer mehr dazu lesen will, findet hier einen Artikel auf Stern.de.

Digital-Marketing

13. Januar 2011
12:26
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Eintrag 2022 - Titel: Speedoholics outen sich - geschrieben von: Marco Popp

Head, einer der führenden Ski-Hersteller am Markt, will die emotionale Seite der Marke stärken und damit natürlich den Absatz der eher unemotionalen Produkte fördern. Ein gern genommenes Mittel sind Testimonials, wie auch in diesem Fall. Diverse Ski-Athleten mit einem Ausstatter-Vertrag von Head. Das besondere ist die Geschichte die im Stile eines Story Tellings gebaut wurde. Auf einer Microsite haben sich alle sog. prominenten “Speedoholics” geoutet und in bisher zwei gelungenen Spots mit L. Vonn und B. Miller hollywoodreif inszeniert. Natürlich nicht ohne die zugehörigen Sponsoren Red Bull und Superfund prominent zu platzieren – Product Placement im Product Placement sozusagen.

Wer sich davon angesprochen fühlt, kann sich auch als Speedoholic outen mit Bild, schwarzem Balken, Text und Social Media-Share.

Gut Idee, mit nicht optimal genutztem Potenzial in Richtung Social Media.

Digital-Marketing

22. Dezember 2010
13:41
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