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Eintrag 2264 - Titel: Intel: The Museum of Me - geschrieben von: Mirja Rozsnyai

Intel: The Museum of Me

Meine Facebookdaten stehen jetzt im Museum! Zumindest seit ich der Intel-Microsite “Museum of Me” Zugriff auf meine Profildaten gewährt habe. Intel produzierte mit der Datenkollektion eine tolle Ausstellung über mein Leben als Nutzerin des Sozialen Netzwerks Nr. 1. “Create and explore a visual archive of your social life”: Wer keine Angst vor der Datenkrake hat, kann ebenfalls sein ganz persönliches Social-Ego-Museum eröffnen. Nur geduldig muss man sein, denn es dauert zeitweise doch ein wenig (und manchmal streikt die OAuth, wenn zu viele schauen wollen), bis der Intel-Core i5-Prozessor alle Facebook-Daten endlich mal raufgeladen hat. Aber dann – eine Schau!

Wer sich hinterher wieder von der Datenkrake loseisen will, geht in die Privatsphäre-Einstellungen zum Stichwort “Anwendungen und Webseiten”. Dort kann die Erlaubnis für den Zugriff jederzeit widerrufen werden.

Digital-Marketing

1. Juni 2011
14:46
Digital-Marketing
Eintrag 2121 - Titel: Preisverdächtig: deine Facebook-Freunde - geschrieben von: Verena Brinkmann

Preisverdächtig: deine Facebook Freunde

Wir glauben, unsere Freunde gut zu kennen. Und doch fördert Facebook so manche Absonderlichkeit unserer Liebsten zu Tage, die uns bis dahin unbekannt waren: Alle zehn Minuten schreiben sie „Neuigkeiten“ aus ihrem Leben oder posten Fotos von ihrem Essen. Nun gibt es einen Preis für diese liebenswürdigen Marotten: den „Curiously Strong Award“ von Altoids, ein zum Wrigley-Konzern gehörender Traditionshersteller von Pfefferminz-Pastillen.

Mit einer Facebook-App kann man die Freunde in zwölf Kategorien vom Oversharer über den Food-O-Grapher bis zum Holdout mit der „Golden Tin“ auszeichnen. Die Aktion wird mit einem Musikvideo auf YouTube begleitet, das schnell zum Ohrwurm wird.

Die Botschaft: Auch wenn uns unsere Facebook-Freunde noch so sehr mit Glücksnüssen in unserer Timeline erstaunen, wir mögen sie doch. Denn so sind sie einfach. Und sie stehen dazu. Der Award zahlt perfekt auf die Positionierung der Marke ein: „Altoids Celebrates Authenticity“. Hier wird gewürdigt, wer sich selbst treu ist und dabei auf seltsame Weise stark bleibt. Dies drückt sich übrigens auch auf der dazugehörigen Microsite aus. Dort kann man in einer Galerie Menschen bewundern, die ihre Passion zur Mission gemacht haben und täglich kleine Pfannkuchen-Kunstwerke für ihre Kinder backen oder ein Museum für verwaiste Gegenstände aus zerbrochenen Beziehungen gegründet haben. So wird das Thema „Authentizität“ durch mehrere Kanäle dekliniert und die Markenpersönlichkeit gestärkt. Sehr authentisch und sympathisch!

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5. April 2011
19:46
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Eintrag 2077 - Titel: Sex sells Klamotten - geschrieben von: Marco Popp

Sex sells Klamotten

Wer dachte, dass die Zeit des “Sex sells” vorbei ist, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Auf diversen Seiten wird man von einer hübschen jungen Dame per Skyscraper, Hockeysticks usw. aufgefordert sich die Fitness-Tips mal anzusehen. Dahinter steckt das dänische Bekleidungsunternehmen Bestseller mit seiner Herren-Mode von Jack & Jones.

Auf der aufwendig produzierten Microsite können Männer aus vier Bekleidungstypen wählen und erhalten dann “wertvolle” Fitnesstipps von einer spärlich bekleideten Dame. Und diese Tipps werden nicht einfach nur erzählt, sondern natürlich vorgeführt. Wie die Skigymnastik im BR Sex sells Klamotten

Wer davon nicht genug bekommen kann, hat zudem die Möglichkeit VIP im Fitness-Club von J&J zu werden. Zutrittscode gibts für alle, die z. B. Jack & Jones auf Facebook folgen. Oder probiert es einfach mit diesem Code JJ-1975-2011. Dort werden dann Männerträume war, in dem man z. B. die trampolinhüpfende Vorturnerin nass machen kann.

Inwiefern das die Abverkäufe von Jack&Jones-Klamotten steigert bleibt fraglich, aber einen gewissen viralen Effekt in der männlichen Zielgruppe ist der Kampagne nicht abzusprechen. Zumindest der Abverkauf der limitierten Kalender zum Preis von 9,95€ dürfte erfolgreich sein. Für die Marke schafft es auf jeden Fall Aufmerksamkeit und ein paar Fans auf Facebook sollten auch dabei rausspringen.

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23. März 2011
11:55
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Eintrag 2065 - Titel: OTTO-Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe - geschrieben von: Marco Popp

OTTO Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe

Seit Wochen grinst Yvonne Catterfeld in der neuen Out-Of-Home-Kampagne des Versandhändlers OTTO von diversen Plakaten. Selbst im Fernsehen stößt man auf den medialen Druck, der hier ausgeübt wird um auf den neuen Katalog sowie ein Produktportfolio für das jüngere Publikum hinzuweisen. OTTO will weg vom Katalog-Image hin zur hippen Online-Shopping-Plattform.

Dafür lässt es sich der Hamburger Konzern auch nicht nehmen den nicht günstigen Masthead (so heißt das Werbeformat) auf der YouTube-Startseite zu buchen und damit auf ein aktuelles Gewinnspiel hinzuweisen. Der Ablauf: Testimonial Fr. Catterfeld intepretiert durch Kopfwackeln, Hände wedeln und sonstige Bewegungen einen Song und die User sollen raten, welcher Song das ist. Da das fast unmöglich ist, gibt es täglich noch einen Tipp von OTTO was es sein könnte. Aber auch mit den Tipps ist es nicht wirklich einfach. Immerhin gibt Yvonne sofort Feedback zum eigenen Tipp mit einer kurzen Video-Response.

Zu gewinnen gibts diverse Produkte aus dem OTTO-Sortiment … was aber die User nicht davon abhält ihren steigenden Unmut über den Schwierigkeitsgrad der Aktion via Posts freien Lauf zu lassen. Willkommen im Web 2.0, OTTO! Die Reaktionen des Konzerns sind noch nicht ganz durchdacht, aber man lernt ja gerne dazu OTTO Gewinnspiel mit YouTube zur neuen Zielgruppe

Die visuelle Umsetzung ist gelungen (passende Aufhübschung des YouTube-Channels), der konzeptionelle Ansatz ausbaufähig (Gewinnspiel-Mechanik), an die gängigen Social Media Elemente wurde gedacht (Twitter, Facebook), aber der Langzeit-Effekt für OTTO bleibt also abzuwarten (Rankings des Kanals, Sales durch YouTube).

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9. Februar 2011
13:28
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Media
Eintrag 2028 - Titel: Unternehmen – lasst eure Praktikanten ran! - geschrieben von: Jutta Steinhart

Lebenslang Praktikant sein – was für die einen der blanke Horror ist, scheint für Greg Justice die pure Erfüllung zu sein. Greg Justice arbeitet bei Cisco Systems und ist der interessanteste Praktikant der Welt (original: The World’s Most Interesting Intern). Szenen aus seinem spannenden Berufsalltag beschreibt er singend.

So werden Dienstleistungen und Produkte von Cisco Systems plastischer und das Unternehmen persönlicher für die Öffentlichkeit. Und die verfolgt Greg Justice inzwischen auf allen einschlägigen Kanälen wie Twitter und LinkedIn sowie im eigens eingerichteten Cisco Blog.

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12. Januar 2011
16:43
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Eintrag 2022 - Titel: Speedoholics outen sich - geschrieben von: Marco Popp

Head, einer der führenden Ski-Hersteller am Markt, will die emotionale Seite der Marke stärken und damit natürlich den Absatz der eher unemotionalen Produkte fördern. Ein gern genommenes Mittel sind Testimonials, wie auch in diesem Fall. Diverse Ski-Athleten mit einem Ausstatter-Vertrag von Head. Das besondere ist die Geschichte die im Stile eines Story Tellings gebaut wurde. Auf einer Microsite haben sich alle sog. prominenten “Speedoholics” geoutet und in bisher zwei gelungenen Spots mit L. Vonn und B. Miller hollywoodreif inszeniert. Natürlich nicht ohne die zugehörigen Sponsoren Red Bull und Superfund prominent zu platzieren – Product Placement im Product Placement sozusagen.

Wer sich davon angesprochen fühlt, kann sich auch als Speedoholic outen mit Bild, schwarzem Balken, Text und Social Media-Share.

Gut Idee, mit nicht optimal genutztem Potenzial in Richtung Social Media.

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22. Dezember 2010
13:41
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Eintrag 1880 - Titel: Social Fastfood - geschrieben von: Robert Drozkowski

Social Fastfood

McDonald’s ist kürzlich mit einer Marketing-Aktion unter die Farmer gegangen. Einen Tag lang konnten die Nutzer des beliebten Facebook-Spiels „Farmville“ mit ihrem Charakter auf der McDonald’s-eigenen digitalen Farm aushelfen. Wer dort Tomaten und Senf anbaute, erhielt zur Belohnung zwei exklusive Geschenke: einen Heißluftballon zur Dekoration der eigenen Farm und einen McCafé zur vorübergehenden Leistungssteigerung bei der Feldarbeit.

Die Kürze der Aktion und die Exklusivität der Gewinne nutzen den Sammeltrieb der Spieler, auf dem „Farmville“ ohnehin basiert. Dies zeigt sich schon daran, dass sich die Nutzer, wenn sie überhaupt Kritik übten, meist nur über die zu geringe Menge an Belohnungen beschwerten . Freunden des hilfsbereiten Farmers dürfte zudem künftig in vielen Fällen ein übergroßer McDonald’s-Ballon auffallen, wenn sie „zu Besuch“ kommen. Die Werbewirkung hält so weit über die eigentliche Aktion hinaus an. Und dass der McCafé einen fit macht: Geschenkt. Zuletzt unterstützt das landwirtschaftliche Idyll des Spiels das angestrebte grüne Image des Burger-Imperiums.

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27. Oktober 2010
17:00
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