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Eintrag 2553 - Titel: Mein Gott – George hat geheiratet! - geschrieben von: Jutta Steinhart

Nein, kommt nicht in die Tüte. Wir werden diesen Spot jetzt nicht auf Zielgruppen, Werbewirksamkeit oder potenzielle virale Strahlkraft untersuchen. Darum geht es gerade so etwas von ü-b-e-r-h-a-u-p-t  nicht. Weil – na, Mensch: Er hat geheiratet. George. Ja. Genau. George. Keiner hätte je damit gerechnet. Am allerwenigsten offensichtlich die Braut. Aber seht selbst. Und fangt mal lieber mit dem Sparen an, liebe Mädels. Weil: George ist ja weg vom Markt … und das Norwegisch am Ende des TV-Spots besagt: „Manche Leute haben einfach Glück, für den Rest von uns könnte Sparen eine gute Idee sein. S für Sparplan.” Dazu rät die DnB Nor Bank.

Klassik

22. September 2011
15:02
Klassik
Eintrag 2358 - Titel: Playboy-Viral: Bei den Bunnys zuhause - geschrieben von: Jutta Steinhart

Playboy Deutschland hat Viral-Klassiker (Bild hochladen, Namen angeben, Echtzeit-Video erhalten) kombiniert und daraus eine scharfe Aktion gemacht, mit der die Zielgruppe mal bei den Bunnys zuhause bzw. auf playboy.de … Na: Sehen Sie selbst. Die ganze virale Kampagne wird im Video erklärt. 13 Millionen haben schon vorbeigeschaut. Und hier geht’s lang zum Hauseingang.

Agentur: Hello White Parrot, Hamburg, Germany
Director: Thomas Neunreither

Digital-Marketing

19. Juli 2011
16:56
Digital-Marketing
Eintrag 2315 - Titel: Intel jagt das Web 2.0 - geschrieben von: Marco Popp

Intel möchte mit einem langen Spot im Kino und TV Aufmerksamkeit für den neuen Intel® Core™ i5 processor machen. Obwohl es den meisten PC-Käufern einfach nur um Geschwindigkeit geht und das schwer in der Kommunikation zu vermitteln ist, hat sich Intel dieser Aufgabe gestellt.

Der fast 120 Sekunden lange Spot zeigt die grafisch aufwendig gestaltete Verfolgungsjagd einer Frau mit geheimnisvollen Dokumenten im Web 2.0 und deren schnelle Verarbeitung mit dem neuen Prozessor. Auch wenn man sich an der ein oder anderen Stelle fragen muss, ob die Schnelligkeit der jeweiligen Anwendung nicht eher an der Internetverbindung als am Prozessor liegt, macht es Spaß der Jagd zuzusehen.

Fazit: genial umgesetzte Reise durchs Web 2.0 mit fragwürdigem Effekt für das Produkt bzw. dessen Verkauf und Bekanntheit beim potenziellen Kunden.

Digital-Marketing

22. Juni 2011
16:35
Digital-Marketing
Eintrag 2189 - Titel: Chrome + Street View + Arcade Fire = Shortfilm - geschrieben von: Jutta Steinhart

Chrome + Street View + Arcade Fire = Shortfilm

Okay – diese Seite funktioniert am Besten, wenn man Google Chrome als Browser benutzt und für Google Streetview als “persönlichen Standort” einen Ort eingibt, für den bereits ordentlich Daten vorhanden sind. Zum Beispiel … New York oder München. Aber dann entfaltet sich eine Bilderflut auf dem Desktop, die mit Arcade Fires Song “The Wilderness Downtown”, Video-Schnipseln und standortbezogenem Input aus eben Streetview und Maps spielt. So entstehen interaktive Kurzfilme, die als gemeinsamen Nenner den markanten Soundtrack haben. Wer möchte, kann auch eigene Zeichnungen oder Nachrichten zur Datenflut hinzufügen oder als virtuellen Postkartengruß versenden. Im Herbst 2010 entwickelte Chris Milk diese sehr kreative Idee für Radical Media. Der Musik- und Werbefilm-Regisseur hat bereits erfolgreich Videos für U2, Kanye West oder Green Day produziert. Wir haben sie jetzt beim “Favorite Website Award” entdeckt, wo sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

Digital-Marketing

11. Mai 2011
18:03
Digital-Marketing
Eintrag 2149 - Titel: Kate & William heiraten viral - geschrieben von: Marco Popp

Kein Thema beschäftigt die Briten zur Zeit so sehr, wie die anstehende Hochzeit von Kronprinz William mit seiner Kate. Dabei sind Tassen mit deren Konterfei oder Tischdeckchen noch die harmlosen Geschmacklosigkeiten, die sich findige Merchandising-Experten auf der Insel haben einfallen lassen. Dass es auch anders geht und man mit einer so emotionalen Story wie der königlichen Vermählung mit einem Schuss Ironie etwas interessant kreieren kann, zeigt T-Mobile UK.

Dort wurde die Hochzeit einfach vorgezogen und als viraler Spot inszeniert. Und zwar so gekonnt, dass sich der ein oder andere Royalist bestimmt wünscht, dass es in Realität doch bitte auch so ablaufen sollte. Die Gradwanderung zwischen lustiger Inszenierung mit hohem Weiterempfehlung-Potenzial und Beleidigung der königlichen Familie gelingt T-Mobile bestens. Und dass sich das Video bis in die “alten Medien” wie Print und TV verbreitet ist nur ein Beweis für eine sehr gute Idee und passende Umsetzung.

Das Ganze wurde umgesetzt von Saatchi & Saatchi – Hintergrundinfos und ein Making Of gibts hier.

Und wer sich jetzt fragt, wie der Mega-Song im Hintergrund des Spots heißt: es handelt sich um “House Of Love” der britischen Boyband-Ikonen aus den 90ern East 17. Videoclip von damals für alle Nostalgiker gibts hier.

Digital-Marketing

20. April 2011
9:21
Digital-Marketing
Eintrag 2121 - Titel: Preisverdächtig: deine Facebook-Freunde - geschrieben von: Verena Brinkmann

Preisverdächtig: deine Facebook Freunde

Wir glauben, unsere Freunde gut zu kennen. Und doch fördert Facebook so manche Absonderlichkeit unserer Liebsten zu Tage, die uns bis dahin unbekannt waren: Alle zehn Minuten schreiben sie „Neuigkeiten“ aus ihrem Leben oder posten Fotos von ihrem Essen. Nun gibt es einen Preis für diese liebenswürdigen Marotten: den „Curiously Strong Award“ von Altoids, ein zum Wrigley-Konzern gehörender Traditionshersteller von Pfefferminz-Pastillen.

Mit einer Facebook-App kann man die Freunde in zwölf Kategorien vom Oversharer über den Food-O-Grapher bis zum Holdout mit der „Golden Tin“ auszeichnen. Die Aktion wird mit einem Musikvideo auf YouTube begleitet, das schnell zum Ohrwurm wird.

Die Botschaft: Auch wenn uns unsere Facebook-Freunde noch so sehr mit Glücksnüssen in unserer Timeline erstaunen, wir mögen sie doch. Denn so sind sie einfach. Und sie stehen dazu. Der Award zahlt perfekt auf die Positionierung der Marke ein: „Altoids Celebrates Authenticity“. Hier wird gewürdigt, wer sich selbst treu ist und dabei auf seltsame Weise stark bleibt. Dies drückt sich übrigens auch auf der dazugehörigen Microsite aus. Dort kann man in einer Galerie Menschen bewundern, die ihre Passion zur Mission gemacht haben und täglich kleine Pfannkuchen-Kunstwerke für ihre Kinder backen oder ein Museum für verwaiste Gegenstände aus zerbrochenen Beziehungen gegründet haben. So wird das Thema „Authentizität“ durch mehrere Kanäle dekliniert und die Markenpersönlichkeit gestärkt. Sehr authentisch und sympathisch!

Digital-Marketing

5. April 2011
19:46
Digital-Marketing
Eintrag 2077 - Titel: Sex sells Klamotten - geschrieben von: Marco Popp

Sex sells Klamotten

Wer dachte, dass die Zeit des “Sex sells” vorbei ist, wird in diesen Tagen eines Besseren belehrt. Auf diversen Seiten wird man von einer hübschen jungen Dame per Skyscraper, Hockeysticks usw. aufgefordert sich die Fitness-Tips mal anzusehen. Dahinter steckt das dänische Bekleidungsunternehmen Bestseller mit seiner Herren-Mode von Jack & Jones.

Auf der aufwendig produzierten Microsite können Männer aus vier Bekleidungstypen wählen und erhalten dann “wertvolle” Fitnesstipps von einer spärlich bekleideten Dame. Und diese Tipps werden nicht einfach nur erzählt, sondern natürlich vorgeführt. Wie die Skigymnastik im BR Sex sells Klamotten

Wer davon nicht genug bekommen kann, hat zudem die Möglichkeit VIP im Fitness-Club von J&J zu werden. Zutrittscode gibts für alle, die z. B. Jack & Jones auf Facebook folgen. Oder probiert es einfach mit diesem Code JJ-1975-2011. Dort werden dann Männerträume war, in dem man z. B. die trampolinhüpfende Vorturnerin nass machen kann.

Inwiefern das die Abverkäufe von Jack&Jones-Klamotten steigert bleibt fraglich, aber einen gewissen viralen Effekt in der männlichen Zielgruppe ist der Kampagne nicht abzusprechen. Zumindest der Abverkauf der limitierten Kalender zum Preis von 9,95€ dürfte erfolgreich sein. Für die Marke schafft es auf jeden Fall Aufmerksamkeit und ein paar Fans auf Facebook sollten auch dabei rausspringen.

Digital-Marketing

23. März 2011
11:55
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